Wohnraum

Perspektivwechsel nötig? – Möbel schieben!

Wann hast du zuletzt deine Räume eingerichtet? Spielst du gerne mit den Möglichkeiten, die deine Möbel und Gegenstände dir geben?

Mindestens einmal im Jahr schiebe ich in meinen Räumen die Möbel durch die Gegend und genieße ein neues Raumerlebnis. Mit Vorliebe mache ich das immer dann, wenn etwas Neues losgeht – ein neues Jahr, eine neue Projektarbeit, eine neue Lebensphase – und  ich eigentlich etwas dringendes anderes zu tun hätte: Möbelrücken ist bei mir dann Prokrastination und Startschuss gleichzeitig. Und es wirkt wunderbar!

Ich möchte dich heute ermutigen, auch öfter mal selbst die Perspektive zu wechseln! Warum?

1. Eine neue Raumanordnung bringt deine grauen Zellen in Bewegung!

Du machst dich frei von dem Gedanken, dass alles „so ist, wie es ist“. Solltest du dich irgendwie festgefahren, unbeweglich oder bequem fühlen: rück die Möbel um! Das kann Wunder wirken :-).

2.  Möbelrücken ist gar nicht so schwer und ungeheuer effektiv!

– Und damit eine wunderbare Kur für deine Selbstwirksamkeit: pack einfach Teppichfliesen oder Flickenteppiche unter die Möbel, und du kriegst einen Schrank oder ein Bett auch prima alleine bewegt. Schon nach kurzer Zeit sieht alles anders aus, und du klopfst dir zufrieden auf die Schulter, machst dir (vielleicht) ein Bier auf und freust dich über den neuen Raum. Ich bin beispielsweise jedes Mal fasziniert darüber, dass ich alleine meinen Kleiderschrank durch die Gegend schieben kann. Mit allen Sachen drin!

3. Ausprobieren erweitert deinen Innenraum-Horizont!

Du entdeckst ganz neue Kombinationen, Kompositionen und Möglichkeiten, auf die du wirklich nur durchs Probieren kommst. Fürs nächste Mal weißt du, was wo bescheiden aussieht oder welche Anordnung das Geborgenheitsgefühl steigert – und wenn dir danach ist, änderst du es einfach wieder.

4. Möbelrücken ist auch eine tolle Aktion zu zweit oder im Team. Das rockt!

Du wirst um andere Sichtweisen und Empfindungen bereichert und probierst auch Möglichkeiten aus, die du nicht in Erwägung gezogen hättest.

5. Möbelrücken zeigt dir, was du alles bewegt kriegst.

Es lässt deine Berührungsängste mit großen Gegenständen verschwinden. Mit dem kleinen Teppichtrick wird´s möglich! Einzige Ausnahme: Schrankwände. Ein weiterer Grund, sich von Schrankwänden frei zu machen! 😉

6. Den Raum umzuräumen, ist eine großartige Möglichkeit, eine Lebensphase abzuschließen und eine neue einzuläuten!

– mit vergleichsweise wenig Aufwand, null Kosten und einer völlig neuen Perspektive. Wenn du nicht gleich umziehen oder alles neu kaufen willst, wirkt ein Neu-Arrangement deiner Gegenstände, besser noch verbunden mit etwas Farbe, wahre Wunder. Lass dazu ordentlich Frühlingswind herein, zünde (je nach Geschmack) Räucherstäbchen an und lass richtig laut deine liebste Musik laufen…es wirkt!

7. Du bereitest einer neuen Aufgabe den Weg.

Wenn du dich noch ein bisschen scheust, mit einer neuen Aufgabe anzufangen, kann das Zimmerumgestalten eine richtig gute Einleitung dafür sein. . Als ich angefangen habe, meine Masterarbeit zu schreiben, habe ich vorher mein Arbeitszimmer umgestellt und außerdem komplett gestrichen. Damit hatte ich ein „neues“ Zimmer für meine kommende Aufgabe. Das war eine riesige Motivationshilfe!

8. Es tut dir und deinem Körper gut!

Danach fühlst du dich nicht nur enorm selbstwirksam und kreativ, sondern auch angenehm erschöpft – und hast das Gefühl, richtig viel bewegt zu haben (völlig zu Recht – buchstäblich!). Am besten belohnst du dich im Anschluss mit einer großartigen Badewanne, einem Thermenbesuch oder deinem sonstigen Wohlfühl-Luxusprogramm. Du hast es dir sowas von verdient! 🙂

Worauf wartest du noch? Ausreden gibt´s (fast) nicht (> Schrankwand 😉 )!

Dein Raum ist schon perfekt, wie er ist: auch gut. Falls du dennoch kribbelig wirst: umso besser! 😉

Ich bin gespannt auf deine Räumaktionen – was hast du umgestellt und mit welchem Ergebnis?

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