Gedankenraum

Hast du schon deine Bucket List geschrieben?

Langsam fühlt es sich draußen wie Sommer an (wenn auch zögerlich, das gebe ich zu, aber ich bin da ganz optimistisch!) – Zeit für die langen, herrlich lauschigen Abende draußen im Grünen mit ein paar Kuschelkissen, Kerzen und einem Glas Wein! Mit Grillengezirpe, Stimmen und Musik aus der Umgebung, und du wünscht dir, ewig so zu sitzen und den Tag ausklingen zu lassen.

Weißt du was? So ein Abend ist der perfekte Zeitpunkt, um deine Bucket List zu schreiben.

Was ist eine Bucket List?

Deine Bucket List ist die ganz persönliche Liste deiner Lebensträume: die Essenz dessen, was du erleben und verwirklichen möchtest.

Dabei geht es weder um extrem unromantischen Abhak-Sport („Das MUSS jetzt sein! Und jetzt DAS gleich hinterher! Mir fehlen noch 6 Punkte!!!“) oder um die seltsame Art von Ratgeber, was du im Leben, der Meinung und Bücher Fremder zufolge, unbedingt gemacht haben MUSST!, um überhaupt noch mitreden zu können.

Deine Bucket List ist deine alleinige, ganz persönliche Liste all deiner Träume, die du hast und deren Verwirklichung dir viel bedeuten würde. Und die – mit ein bisschen Planung, Energie und Geduld – tatsächlich wahr werden können.

Woher die Idee?

Die Idee, eine Bucket List zu schreiben, wurde durch den Film The Bucket List mit Jack Nicholson und Morgan Freeman bekannter. Ich stieß zum ersten Mal auf den Begriff in der Flow Nummer 6/2014 – und hatte so viel Spaß dabei, meine eigene zu schreiben, dass ich dir die Idee nicht vorenthalten will!

Warum eine Bucket List schreiben?

1. Du schreibst einmal alles auf, was dir sonst immer nur im Kopf rumspukt – und somit mal kommt, mal geht und nie so richtig zu fassen ist.

2. Du bekommst einen wunderbaren Überblick über deine Träume und Wünsche im Leben. Und du wirst merken: es sind gar nicht so furchbar viele, wie du vielleicht zu Beginn der Liste gefürchtet hast. Ein Grund mehr, dich Schritt für Schritt in die Richtung zu bewegen!

3. Es macht wahnsinnig Spaß. Nimm dir Zeit, ein gutes Getränk, einen schönen Ort und ein schönes Papier oder Buch und lass die Einfälle aus dir rausströmen. Ich kann dir prophezeien, dass du eine schöne Zeit haben wirst – und am Ende eine schöne Liste, die du gern ansiehst – und natürlich beliebig erweitern und aktualisieren kannst!

Und wozu?

Indem du eine Bucket List schreibst und damit all deine Träume, Pläne und Ziele im Leben – vielleicht zum ersten Mal – zu Papier bringst, wird der Inhalt ein bisschen weniger flüchtig.

„Gedanken werden Dinge“

Jetzt kommt das Gesetz der Anziehung ins Spiel: wir ziehen das an, woran wir denken und je mehr wir daran denken, desto näher kommen wir der Sache! Je mehr unsere Gedanken um etwas Neues kreisen, desto routinierter und ausgefeilter denken wir über dieses Neue nach, es wird uns vertrauter, und irgendwann ist es für uns das Normalste auf der Welt, sich mit diesem Gedanken planend auseinanderzusetzen. Dann hat er schon konkretere Züge bekommen…einen Namen…eine Deadline…ein Budget…Mitstreiter…Vertraute…

Noch aktiver nachhelfen kannst du übrigens – falls einer deiner Listenpunkte schon konkret wird – mit den Ressourcen von Scott Dinsmore, in denen du einen Plan/ein Vorhaben in viele kleine Einzelteile zerlegen kannst:

Hast du einen großen Schritt erst einmal in mehrere kleinere Schritte unterteilt, wirst du feststellen, dass es gar keine große, unüberwindbare Hürde gibt, sondern viele kleine Hüpfer zu machen sind – und die schaffst du locker mit ein bisschen Planung und Ausdauer! 🙂

„Wer einen Berg erklimmen will, muss unten anfangen.“

Als ich meine Bucket List vor einigen Tagen geschrieben habe, stachen mir direkt einige Punkte ins Auge, zu denen ich dachte: Mensch, das müsste ich doch einfach mal angehen. Wenn ich das jetzt so mache…und dann das…und vielleicht mal den und den frage…dann…stelle ich fest:

Was spricht dagegen, mich sofort über den Bau eines Tiny Houses zu informieren? Einen Schwedischkurs zu machen? Wie teuer kann ein VW-Bus sein? Und gibt es nicht viele Leute, von denen ich erfahre, wie ich mit einem Kaffeemobil durch Europa touren könnte? („Du machst bestimmt ´nen guten Kaffee“, wird das Teil heißen.)

Du siehst: wie immer liegt die Kunst darin, die Dinge einfach zu TUN.

Was steht auf deiner Bucket List? Ich bin richtig gespannt! 🙂
(Hier geht´s zu meiner)

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  1. Hallo liebe Sonja,
    toller Artikel. Als Listenjunkie habe ich natürlich eine bucket list, aber ich muss gestehen, ich schaue sie mir viel zu selten an und rufe sie mir in Erinnnerung. Du hast mich an den Wert erinnert, dafür sage ich: Danke.
    Ich verbringe jetzt meine Mittagspause mit meiner bucket list https://www.pinterest.com/kristianemarx/bucket-list/
    Viele orangene Grüße von Kristiane

    • Hallo liebe Kristiane,
      das freut mich sehr, lieben Dank dafür! 🙂 Übrigens eine großartige Idee, die Bucket List auf Pinterest zu führen. So wird alles noch bunter, noch lebendiger, und es ist noch schöner anzugucken und noch einfacher zu visualisieren! Ich glaube, die Bilder zu meiner Liste zu suchen, kriegt eine Reservierung für den nächsten schönen Sommerabend :-)…

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